Prüfpläne nach Betriebsbereich
Legen Sie HACCP-Eigenkontrollen (§ 4 LMHV) je Bereich an – Lager, Milchgewinnung, Eier, Direktvermarktung oder allgemeine Hygiene. Jede Checkliste hat eigene Prüfpunkte mit Bezeichnung und Hinweis.
Machen Sie Lebensmittelsicherheit, Arbeitsschutz und Herkunft nachweisbar – HACCP-Eigenkontrollen, Rückverfolgbarkeit vom Verkauf bis zur zugekauften Ware, ein zentrales Lieferantenverzeichnis, Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen mit Unterschrift, Arbeits- und Betriebsanweisungen in vielen Sprachen und ein digitales Verbandbuch mit Unfall-Anzeige. An überfällige Hygieneprüfungen, anstehende Überprüfungen der Gefährdungsbeurteilungen, fällige Unterweisungen und fällige Unfall-Anzeigen erinnert FarmManager automatisch. Gefährdungsbeurteilung, Unterweisungen, Arbeitsanweisungen und Verbandbuch sind in jedem Paket enthalten. HACCP-Eigenkontrolle, Rückverfolgbarkeit und Lieferantenverzeichnis gibt es ab dem Paket Betrieb (Pro).

Legen Sie HACCP-Eigenkontrollen (§ 4 LMHV) je Bereich an – Lager, Milchgewinnung, Eier, Direktvermarktung oder allgemeine Hygiene. Jede Checkliste hat eigene Prüfpunkte mit Bezeichnung und Hinweis.
Wählen Sie den Rhythmus – einmalig, wöchentlich, monatlich, vierteljährlich oder jährlich. Das nächste Fälligkeitsdatum wird automatisch berechnet und farbig markiert (überfällig rot, bald fällig gelb). Ist eine aktive Checkliste überfällig, bekommen die Mitglieder des Hofs, deren Rolle Hygiene-Checklisten sehen darf, eine Erinnerung in der App und per E-Mail.
Erfassen Sie jede Prüfung mit Datum, verantwortlicher Person und OK/Nicht bestanden/N/A je Prüfpunkt. Sobald ein Punkt durchfällt, gilt die ganze Prüfung als nicht bestanden. Dokumentieren Sie zu jeder Prüfung zusätzlich Befunde, die ergriffene Maßnahme und die unterzeichnende Person. Unterschrieben wird auf Wunsch von Hand, mit Finger, Stift oder Maus. FarmManager speichert die Unterschrift mit Name, Zeitpunkt und einer Prüfsumme über den Inhalt. Sie lässt sich danach nicht mehr ändern (einfache elektronische Signatur). FarmManager zeigt an, ob die Prüfung seither geändert wurde.
Jeder Verkauf wird als Kette dargestellt – vom Feld oder Tier über die Charge bis zum Abnehmer. Damit erfüllen Sie die Pflicht „eine Stufe vorwärts" nach Art. 18 der EU-Verordnung 178/2002. Für jede zugekaufte Charge zeigt die Auswertung außerdem den Lieferanten – bei eigener Ernte zeigt sie das Feld und die eingesetzten Mittel (Pflanzenschutz, Düngung, Wirtschaftsdünger) – und erfüllt damit auch die Pflicht „eine Stufe rückwärts".
Ein Reiter bündelt alle Wareneingänge des Zeitraums – Lagerchargen, Medikamente, Wirtschaftsdünger-Transporte und Ausgaben mit Lieferant. Mit Quelle, Lieferant, Ware, Charge, Beleg, Datum und Menge.
Erzeugen Sie für einen Verkauf einen druckfertigen A4-Herkunftsnachweis mit Vorwärts- und Rückwärtskette. Das Dokument trägt den passenden Rechtstext nach Art. 18 EG 178/2002.
Erfassen Sie Ihre Lieferanten mit Name, Ansprechpartner, E-Mail, Telefon, Adresse, USt-IdNr. und Lieferantennummer. Ein Lieferant kann aktiv oder inaktiv sein. Die Liste können Sie danach filtern. Vorhandene Lieferantenlisten übernehmen Sie als CSV- oder Excel-Datei. Ein erneuter Import erkennt Lieferanten an Lieferantennummer, USt-IdNr., E-Mail oder Name.
Ordnen Sie jeden Lieferanten einer von sieben Kategorien zu – Saatgut, Futter, Dünger, Pflanzenschutz, Tiere, Dienstleister oder Sonstiges. Nach dieser Kategorie filtern Sie die Lieferantenliste. Sie erscheint auch im Export.
Hinterlegen Sie bei Tier-Lieferanten die 15-stellige Betriebsnummer (VVVO/HI-Tier). Die Eingabe wird auf das richtige Format geprüft.
Führen Sie die Gefährdungsbeurteilungen Ihres Betriebs als Verzeichnis. Je Eintrag erfassen Sie Titel, Bereich (zum Beispiel Stall, Werkstatt oder Lager), Status (Entwurf, in Kraft oder archiviert) und Datum. Dazu kommen der verantwortliche Benutzer, die festgestellten Gefährdungen, die getroffenen Maßnahmen, Notizen und ein Dokument als PDF oder Bild. Ein Filter zeigt fällige Überprüfungen. Ein Diagramm zeigt die Fälligkeiten der kommenden zwölf Monate.
Legen Sie ein Überprüfungsintervall von 1 bis 120 Monaten fest. Das nächste Prüfdatum wird automatisch berechnet und lässt sich nicht von Hand ändern. Steht eine Überprüfung an oder ist sie überfällig, bekommen die Mitglieder des Hofs, deren Rolle Gefährdungsbeurteilungen sehen darf, eine Erinnerung in der App und eine E-Mail. Die E-Mail nennt Titel und Frist der betroffenen Beurteilungen. Erinnerungs-E-Mails werden standardmäßig gebündelt.
Über den Hygiene-Checklisten stehen die Zahl der aktiven Checklisten und die Zahl der Checklisten, die heute oder früher fällig sind. Dazu kommt die Bestanden-Quote. Das ist der Anteil der Checklisten, deren letzte Durchführung in den vergangenen 90 Tagen bestanden hat. Der Reiter „Statistik“ zeigt die Prüfläufe je Monat der letzten zwölf Monate. Er zeigt auch das Verhältnis von bestandenen zu nicht bestandenen Prüfläufen. Der Reiter „Prognose“ schreibt die Prüfläufe je Monat mit Trend auf die kommenden sechs Monate fort. Bei den Gefährdungsbeurteilungen nennen Kennzahlen die Gesamtzahl, die Beurteilungen in Kraft und die überfälligen Überprüfungen. Die Statistik verteilt die Beurteilungen nach Status und Bereich. Sie zählt sie auch nach Beurteilungsdatum je Monat der letzten zwölf Monate.
FarmManager organisiert die Unterweisungen nach § 12 ArbSchG, § 4 DGUV Vorschrift 1, § 3 VSG 1.1 und – für Jugendliche – nach § 29 JArbSchG. Eine Unterweisung ist eine Einweisung der Beschäftigten, zum Beispiel in Sicherheitsregeln. Themen legen Sie mit Text, Übersetzungen und Wiederholungsintervall an. Sie bestimmen, für wen sie gelten. Das können alle sein, bestimmte Rollen, Teams oder Stellenbezeichnungen oder alle, die einen bestimmten Maschinentyp bedient haben. Zu jeder Unterweisung halten Sie Datum, unterweisende Person, Ort, Dauer und Methode fest. Teilnehmende bestätigen per Unterschrift auf dem Gerät. Oder sie unterschreiben auf der Papierliste, die Sie eingescannt anhängen. FarmManager speichert den genau gezeigten Text, seine Sprache und eine Prüfsumme. Danach lässt sich die Bestätigung nicht mehr ändern. Eine Matrix mit Ampel zeigt, wer wann wieder dran ist. Jugendliche werden halbjährlich unterwiesen. Neue Mitarbeitende werden ab dem ersten Arbeitstag unterwiesen. Eine wöchentliche Erinnerung an Leitung, Betriebsleitung und Personalstelle meldet offene Unterweisungen. Den Unterweisungsnachweis und den persönlichen Nachweis gibt es als PDF. Startthemen und die Übernahme eines Themas aus einer Gefährdungsbeurteilung erleichtern den Einstieg. Die Liste der durchgeführten Unterweisungen können Sie als CSV, Excel oder PDF speichern. Sie zeigt für jede Unterweisung, wie viele Personen eingeladen waren und wie viele bestätigt haben. Das gibt es in jedem Paket, schon ab dem Paket Feld (Lite).
Bei einer Präsenz-Unterweisung startet „Unterschriftenrunde starten“ die Bestätigung auf einem Tablet. Jede Person sieht das Thema in ihrer Sprache. Sie bestätigt, dass sie es verstanden hat, und unterschreibt. Danach ist die nächste Person an der Reihe. Zum Schluss zeichnet die unterweisende Person gegen. Damit ist die Unterweisung abgeschlossen. Niemand kann mehr hinzukommen oder bestätigen. Thema, Datum, Methode und unterweisende Person lassen sich nicht mehr ändern. Der Nachweis als PDF zeigt alle Unterschriften und die Gegenzeichnung. Das gibt es in jedem Paket, schon ab dem Paket Feld (Lite).
Mit der Methode „Selbstlernen“ arbeitet jede zugewiesene Person das Thema bis zu einem Termin auf dem eigenen Handy, Tablet oder PC durch. Sie bekommt eine Nachricht in ihrer Sprache. Sie liest den Text und sieht Video und Betriebsanweisung des Themas. Sie beantwortet die Kontrollfragen und unterschreibt selbst. Die Unterweisung ist erst bestätigt, wenn jede Antwort stimmt. Niemand kann für eine andere Person unterschreiben, auch die Leitung nicht. Rückfragen beantwortet die unterweisende Person. Auf Wunsch planen Sie danach eine Präsenz-Nachunterweisung zum selben Thema. Der Nachweis als PDF enthält das Ergebnis der Kontrollfragen. Das gibt es in jedem Paket, schon ab dem Paket Feld (Lite).
Arbeitsanweisungen und Betriebsanweisungen schreiben Sie in festen Abschnitten. Sie gelten für Arbeitsmittel (§ 12 BetrSichV), Gefahrstoffe (§ 14 GefStoffV, Aufbau nach TRGS 555) und Biostoffe (§ 14 BioStoffV). Die Abschnitte sind Anwendungsbereich, Gefahren, Schutzmaßnahmen, Arbeitsablauf, Verhalten bei Störungen, Erste Hilfe sowie Instandhaltung und Entsorgung. Dazu kommen Fotos, Videos und Dokumente. Sie ordnen eine Anweisung einer Maschine, einem Maschinentyp, einem Stall, einem Schlag, einem Lagerort, einem Pflanzenschutzmittel oder einer Gefährdungsbeurteilung zu. Jede Anweisung lässt sich in viele Sprachen übersetzen, zum Beispiel Polnisch, Rumänisch, Ukrainisch oder Bulgarisch. Beschäftigte lesen sie in ihrer Sprache. Was nicht übersetzt ist, erscheint auf Deutsch. Ein Stand gilt erst mit „Veröffentlichen“. Jede Version bleibt erhalten. Mit „Gelesen und verstanden“ bestätigt jede Person die aktuelle Version, nach einer Änderung erneut. Die mündliche Unterweisung ersetzt das nicht. QR-Etiketten für Maschine, Stalltür oder Lager öffnen die Anweisung in der Sprache des Lesers. Die QR-Seite einer Maschine zeigt alle Anweisungen für sie und ihren Maschinentyp. Fahrer eines Lohnunternehmers oder neue Saisonkräfte ohne Zugang bekommen einen befristeten öffentlichen Link. Dazu kommen die Anweisung als PDF und ein Überprüfungsintervall mit Erinnerung. Das gibt es in jedem Paket, schon ab dem Paket Feld (Lite).
Jede Erste-Hilfe-Leistung und jeden Beinahe-Unfall dokumentieren Sie digital. Ein Beinahe-Unfall ist ein Vorfall, bei dem niemand verletzt wurde, es aber hätte passieren können. Sie erfassen Zeitpunkt, Ort, verletzte Person, Hergang, Verletzung, Maßnahmen, Ersthelfer, Zeugen, Arztbesuch und Ausfalltage. Hergang, Verletzung und die weiteren Gesundheitsangaben werden verschlüsselt gespeichert. Sie stehen nicht im Aktivitätsprotokoll. Tippen Sie im Feld „Ort“ auf das GPS-Symbol, übernimmt FarmManager den Standort Ihres Handys oder Tablets. Wenn sich die Stelle einer Adresse zuordnen lässt, stehen Straße und Ort mit den Koordinaten im Feld. Die Postleitzahl wird gleich mit eingetragen. Sonst bleiben die Koordinaten stehen. Wenn Sie im Browser den Standort nicht freigegeben haben oder es keine Position gibt, meldet FarmManager das. Dann tragen Sie den Ort von Hand ein. Das Verbandbuch öffnen nur die Leitung und die Betriebsleitung. Sie legen die Einträge an, korrigieren sie und löschen sie. Alle anderen Mitarbeitenden sehen das Verbandbuch nicht. Auch Einträge über sich selbst sehen sie nicht. Wer einen Unfall hat oder Erste Hilfe leistet, meldet das der Betriebsleitung. Die Betriebsleitung trägt es ein. Das gibt es in jedem Tarif, schon ab dem Paket Feld (Lite).
Ist jemand mehr als drei Tage arbeitsunfähig oder tödlich verunglückt, erkennt FarmManager die Anzeigepflicht nach § 193 SGB VII. Die SVLFG ist die landwirtschaftliche Unfallversicherung. FarmManager berechnet die Frist von drei Tagen ab dem Tag, an dem der Betrieb von dem Unfall erfahren hat. Ein Beinahe-Unfall muss nie angezeigt werden. Die Leitung und die Betriebsleitung erinnert FarmManager jeden Tag, bis Sie die Anzeige als erstattet eintragen. Die Unfall-Anzeige entsteht als PDF, mit den Angaben nach der Unfallversicherungs-Anzeigeverordnung (UVAV) und Ihrer SVLFG-Mitgliedsnummer. Wenn Sie die verletzte Person aus der Benutzerverwaltung wählen, übernimmt die Unfall-Anzeige deren persönliche Daten. Das sind zum Beispiel Geburtsdatum, Anschrift, Krankenkasse und Tätigkeit. Für diesen einen Unfall können Sie die Daten im Formular ändern. Fehlende Angaben ergänzt FarmManager aus dem Sozialversicherungs-Profil und dem Arbeitsvertrag, wenn der Betrieb sie führt. Erstatten müssen Sie die Anzeige selbst bei der SVLFG. FarmManager übermittelt nichts. Am Eintrag legen Sie die Kopie der abgeschickten Anzeige und weitere Unterlagen als Datei ab.
Die Seite „Kontrollmappe“ stellt auch für die Kontrollen im Stall und auf dem Hof zusammen, was Sie in FarmManager erfasst haben. Für Tierkennzeichnung und Tierarzneimittel kommen mehrere Dinge in die Mappe. Das sind die Bestandsregister je Tierart und die Meldungen an HI-Tier mit Meldefrist und Bestätigung. Dazu kommen das Bestandsbuch, die TAM-Mitteilungen mit den Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit und die Maßnahmenpläne. Für QS und QM-Milch sind es Selbstaudits und Audits, der Hygiene-Score der Milchkühe und der Biosicherheitsplan mit Besucherbuch. Für den Arbeitsschutz legt FarmManager die Gefährdungsbeurteilungen bei. Dazu kommen jede Unterweisung mit den Unterschriften, die Sicherheitsprüfungen und Prüftermine der Maschinen und das Verbandbuch. Vom Verbandbuch steht nur drin, wie viele Einträge es gab und ob die Unfallanzeigen rechtzeitig erstattet wurden. Namen und Angaben zu Verletzungen stehen nicht drin. Betriebe, die direkt vermarkten oder Milch abliefern, wählen zusätzlich die Kontrolle Lebensmittelhygiene. Sie enthält Hygienepläne, Eigenkontrollen und die AwSV-Anlagen. Das sind Anlagen für wassergefährdende Stoffe. Vor dem Erstellen zeigt die Seite die Lücken. Das kann eine Rinder-Meldung sein, deren Frist ohne Meldung an HI-Tier verstrichen ist, eine überfällige Unterweisung oder ein abgelaufener Prüftermin an einer Maschine. Ein Klick öffnet den Eintrag. In die Mappe kommt nur, was Ihr Paket enthält und was Sie sehen dürfen. Die Mappe ersetzt keine amtliche Meldung. Die Seite gibt es in jedem Paket, schon ab dem Paket Feld (Lite).
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