Polterlisten im Notizbuch
Nummer, Sorte und Menge jedes Polters stehen auf einem Zettel oder im Handy. Ein Polter ist ein Stapel Holz am Weg. Rechnet das Sägewerk Wochen später ab, suchen Sie die Zahlen wieder zusammen.
Nummer, Sorte und Menge jedes Polters stehen auf einem Zettel oder im Handy. Ein Polter ist ein Stapel Holz am Weg. Rechnet das Sägewerk Wochen später ab, suchen Sie die Zahlen wieder zusammen.
Wer sein Holz selbst verkauft, muss es nach der EU-Entwaldungsverordnung erklären. Dazu gehören die Umrisse der Bestände, aus denen das Holz kommt. Die erklärte Menge muss zu den verkauften Holzlosen passen.
Nach Sturm oder Käferbefall müssen Sie den Schaden sofort dem Finanzamt melden. Sonst erkennt das Finanzamt das Schadholz nicht als Kalamitätsholz an. Dazu kommen im Sommer die Kontrollgänge in den Fichten.
In FarmManager ist eine Waldfläche ein Schlag mit dem Typ Wald. Sie hat keinen Anbauplan und keine Angaben nach der Düngeverordnung. Sie zählt auch nicht zur landwirtschaftlich genutzten Fläche. Unter „Waldbestände“ teilen Sie die Fläche in Bestände auf. Ein Bestand ist ein Stück Wald mit ähnlichen Bäumen. Zu jedem Bestand gehören der Forstort (seine Lage im Wald), die Grenze auf der Karte und die Baumarten nach Schichten. Dazu kommen Bestockungsgrad (wie dicht die Bäume stehen), Vorrat (die Holzmenge im Bestand) und Zuwachs (das Holz, das jedes Jahr dazukommt). Wege, Rückegassen, Polterplätze und Rettungspunkte zeichnen Sie als Forstobjekte ein. Die Forstkarte zeigt alle Waldflächen des Betriebs mit ihren Forstobjekten.

Unter „Holzlose“ führen Sie jedes Polter. Sie tragen die Nummer von der Plakette ein und den Bestand, aus dem das Holz kommt. Die Lage setzen Sie auf der Karte. Oder Sie übernehmen am Polter die Position vom Handy. Sortiert wird nach der Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel (RVR). Die Menge tragen Sie in der Einheit ein, in der gemessen wurde. Für das Industrieholz am Weg rechnet FarmManager das Sektionsraummaß aus. Das ist ein Raummaß für gestapeltes Holz. Für den Käufer oder den Fuhrunternehmer drucken Sie die Holzliste. Darin stehen keine Preise.

Ab dem Paket Betrieb (Pro) rechnen Sie unter „Holzverkäufe“ das Holz ab, das ein Käufer an einem Tag abnimmt. Dazu tragen Sie Werksmaß, Preis je Festmeter und Abzüge ein. Das Werksmaß ist die Menge, die das Werk gemessen hat. FarmManager bucht den Erlös einmal als Einnahme. Vorgeschlagen wird der Steuersatz Ihrer Besteuerung. Unter § 24 UStG sind das 5,5 % für Holz aus dem eigenen Wald. Schickt das Sägewerk seine Abrechnung als Gutschrift (E-Rechnung), buchen Sie diese auf den Verkauf. Dann wird nur der Unterschied gebucht. Brennholz für Privatkunden rechnen Sie mit einer Rechnung aus dem Verkauf ab. Auch wenn der Kunde diese Rechnung bezahlt, wird der Erlös nicht noch einmal gebucht. Schon im Paket Feld entsteht aus den Losen der Holznachweis nach § 34b EStG. Er gilt für jedes Wirtschaftsjahr und trennt die ordentliche Nutzung von der Kalamität. Sie bekommen ihn als PDF für die Steuerberatung.

In der Liste der Holzlose erstellt „EUDR · Vorlage Holz-Erklärung“ die Erklärung aus den Losen, die Sie selbst erklären. Sind Sie ein Kleinst- oder Kleinunternehmen, ist es eine vereinfachte Erklärung. Sonst ist es eine Sorgfaltserklärung. Geolokalisiert werden nur die Bestände, aus denen das Holz kommt. „EUDR · GeoJSON der Bestände“ liefert deren Umrisse als Datei für das Informationssystem der EU. Gibt Ihre Forstbetriebsgemeinschaft die Erklärung ab, legen Sie deren Nummern unter „EUDR-Erklärungen“ ab. Die Forstbetriebsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss von Waldbesitzern. Für den Käufer, der das Holz als Erster abnimmt, druckt FarmManager dann ein Nachweisblatt.

Die Arbeit im Wald tragen Sie wie jeden anderen Arbeitsgang in der Schlagkartei ein. Das reicht von der Pflanzung bis zur Endnutzung. Sie wählen immer den Bestand, in dem gearbeitet wurde. Bei einer Pflanzung bekommt jede Lieferung aus der Baumschule eine eigene Zeile, mit Herkunftsgebiet und Stammzertifikat. „Käferkontrolle planen“ legt am Bestand eine wiederkehrende Aufgabe mit Checkliste an. Bei einem Befall macht „Kalamitäts-Holzlos anlegen“ ein Holzlos daraus. Ursache und Schadenstag stehen darin schon. Kalamitätsholz ist Holz aus einem Schaden. Bis am Los das Datum der Meldung ans Finanzamt steht, bleibt eine Aufgabe in Ihrer Liste offen.

Im Reiter „Arbeitsaufträge“ der Waldfläche schreiben Sie den Auftrag für einen Hieb auf. Ein Hieb ist das Fällen von Bäumen in einem Waldstück. Im Auftrag stehen die Hiebsfläche, die Zufahrt für Rettungswagen und Holzabfuhr und das Team. Der Auftrag zeigt, bei wem der Motorsägenkurs fehlt. Arbeitet jemand allein und ist kein Notrufsystem vermerkt, weist er auf die Unfallverhütungsvorschrift Forsten (VSG 4.3) hin. Grenzt der Wald an eine Straße oder ein Haus, halten Sie im Reiter „Verkehrssicherung“ jede Baumkontrolle fest. Sie tragen den Befund ein und hängen Fotos an. Der Prüfbericht als PDF fasst einen Zeitraum zusammen.

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Das Paket Betrieb (Pro) bringt zusätzlich die Holzverkäufe mit Buchung des Erlöses, die Finanzen und die Forsteinrichtung mit Nutzungssatz und Altersklassen. Wer Tiere hält, braucht mindestens das Paket Hof (Basic).
Die Beratung kostet nichts. Die Einrichtung kostet auch nichts. Das gilt in jedem Paket. Ab dem Paket Betrieb (Pro) richten wir auch die Verbindung zu Ihren Maschinen ein.