Module

Melken & Milchleistung

Die Milchkette in einem Modul – vom einzelnen Gemelk über die Laktation und den Tank bis zur Molkereilieferung und zum gebuchten Milchgeld. Sichtbar wird das Modul, sobald in Ihrem Betriebsprofil eine melkbare Tierart hinterlegt ist – Rind, Schaf, Ziege, Pferd, Esel, Bison, Alpaka oder Lama.

11Funktionen
Hofkulisse mit weidenden Milchkühen und App-Fenstern: eine Tierkarte mit Rasse-Icons und Wachstumskurve, Balken- und Kreisdiagramme, eine Tabelle mit Status-Häkchen, eine Kuh am Futtertrog und eine Weidekarte mit farbigen Parzellen.
Funktionen

Melken & Milchleistung: 11 Funktionen

01

Gemelke je Tier oder Herde

Erfassen Sie ein Einzelgemelk am Tier oder ein Gruppengemelk an der Herde, jeweils mit Menge in Kilogramm und optionaler Melkzeit (morgens, mittags, abends). Im Mengenfeld sind Rechenausdrücke wie „=12,4+8,1" erlaubt. Ein zweiter identischer Eintrag – gleiches Tier, gleicher Zeitpunkt, gleiche Quelle – wird abgewiesen, damit nichts doppelt in der Auswertung landet.

02

Milchqualität je Messung

Zu jedem Gemelk lassen sich Fett, Eiweiß, Laktose, Zellzahl, Harnstoff, Leitfähigkeit und Melkdauer hinterlegen – alles optional, sodass eine schnelle Mengenerfassung im Stall nicht ausgebremst wird.

03

Datenquellen und Datei-Import

Jedes Gemelk trägt seine Herkunft – Manuell, Sammelerfassung, MLP/LKV oder Melkroboter. Die Quelle wird gesetzt, nicht getippt, und lässt sich filtern. Die MLP-Prüftagsdatei Ihres LKV laden Sie als Semikolon-CSV hoch, mit einer UTF-8-Kopfzeile, die „Ohrmarke“ und „Prüfdatum“ nennt. FarmManager ordnet die Werte per Ohrmarke dem Tier und seiner Laktation zu und übernimmt Menge und Inhaltsstoffe. Milch gesperrter Tiere wird als Sperrmilch vorgemerkt, und ein erneuter Import legt nichts doppelt an. Daten eines Melkroboters kommen als Datei im festen FarmManager-Spaltenformat – eine Live-Anbindung gibt es nicht.

04

Schnellerfassung für den Stallgang

Über die Blitz-Schnellaktion in der Kopfzeile erfassen Sie ein Gemelk in Sekunden. Für den Durchgang durch die Herde gibt es „Melken heute“ als eigenen Menüpunkt – Sie wählen Herde und Melkzeit, optional Melkstand oder Roboter, und tippen für bis zu 150 Tiere je Herde nur die Kilogramm ein. Tiere mit Sperrmilch sind schon in ihrer Zeile markiert; gespeichert wird ein Melkgang mit allen Gemelken, den Sie im Reiter „Melkgänge“ der Herde wiederfinden. Alternativ markieren Sie in der Tierliste mehrere Tiere und erfassen die Gemelke in einem Rutsch.

05

Laktationen am Tier

Führen Sie je Tier Laktationen mit Nummer, Beginn, Trockenstell- und Enddatum samt Grund. Eine erfasste Kalbung öffnet die Laktation automatisch, ein später korrigiertes Kalbedatum verschiebt sie mit, solange sich keine Laktationen überschneiden. Für zugekaufte, bereits laktierende Tiere legen Sie sie von Hand an.

06

Sperrmilch nachvollziehbar dokumentiert

Behandlungen und Impfungen führen eine eigene Wartezeit für Milch. Auch ohne Behandlung lässt sich Milch sperren, etwa bei Mastitis unter Beobachtung oder für Kolostrum – am Tier tragen Sie „Gesperrt bis“ und einen Grund ein, und jedes Melken sowie die Lieferprüfung berücksichtigen das. Betroffene Tiere tragen einen Sperrmilch-Hinweis in der Tier- und Herdenliste; ein Gemelk für ein gesperrtes Tier ist mit dem Sperrgrund als verworfen vorbelegt, bei Herdenerfassung und Import setzt FarmManager das selbst, und ein verworfenes Gemelk verlangt eine Begründung. Befindet sich am Liefertag ein Tier in der Sperre, lässt sich die Lieferung nur mit ausdrücklicher Freigabe und einer Begründung speichern; die Begründung wird im Aktivitätsprotokoll festgehalten.

07

Milchlieferungen an die Molkerei

Erfassen Sie jede Tankabholung mit Liefertag, Molkerei und Menge in Kilogramm. Die Güteparameter aus der Güteprüfung – Fett, Eiweiß, Zellzahl, Keimzahl, Gefrierpunkt, Hemmstofftest und Güteklasse – tragen Sie nach, sobald der Prüfbericht vorliegt. Die Molkerei ist ein normaler Kunde vom Typ Verarbeiter oder Genossenschaft. Aus Ihren Eingaben berechnet FarmManager Güte-Kennzahlen – das geometrische Mittel der Zellzahl über drei und der Keimzahl über zwei Monate gegen die Grenzwerte, wie es die Milch-Güteverordnung vorsieht, dazu die positiven Hemmstofftests und den mengengewichteten Gefrierpunkt der letzten zwölf Monate. Das ist eine Näherung aus Ihren eigenen Einträgen und ersetzt die amtliche Güteprüfung der Molkerei nicht.

08

Milchgeld direkt aus der Lieferung buchen

Legen Sie den Abrechnungsbetrag aus der Lieferzeile heraus als Einnahme an; Buchung und Lieferung bleiben miteinander verknüpft. Das Milchgeld erscheint damit ohne Zweitpflege in Ihren Finanzen.

09

Milchtank als echter Lagerort

Der Tank ist ein Lagerort wie jeder andere. Legen Sie ihn in Kilogramm an, füllen ihn die Gemelke als Charge, sodass der angezeigte Füllstand aus den tatsächlich erfassten Mengen entsteht statt aus einer Schätzung. Als verworfen markierte Sperrmilch gelangt nicht in den Tank, und jede Lieferung bucht die gelieferte Menge ab, die älteste Charge zuerst.

10

Prognosen für Milchmenge und Milchgeld

Ein eigener Reiter zeigt bei den Gemelken den bisherigen Verlauf, den Trend und die Fortschreibung auf die kommenden Monate – mit Durchschnitt, erwarteter Monatsmenge und Trendrichtung. Gezählt wird die gemolkene Menge einschließlich Sperrmilch, also nicht die lieferbare. Bei den Milchlieferungen steht eine eigene Prognose für gelieferte Menge und Milchgeld des nächsten Monats, dazu die Hochrechnung zum Jahresende und der Trend des Milchgelds.

11

Auswertungen nach Quelle und Melkzeit

Die Menge je Monat sowie Diagramme nach Datenquelle und nach Melkzeit zeigen, wie sich die Leistung entwickelt und ob Morgen- und Abendgemelk auseinanderlaufen. Die mittlere Laktationskurve Ihres Betriebs zeigt die Tagesmenge je Tier über die Laktationstage.

Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen

Schnelle Antworten auf die Fragen, die Höfe zu diesem Modul am häufigsten stellen.

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