Durchgänge auf dem Stallzettel
Einstallungsdatum, Tierzahl und Verluste stehen auf dem Zettel im Stall. Ob dieser Durchgang besser lief als der letzte, weiß am Ende niemand genau.
Einstallungsdatum, Tierzahl und Verluste stehen auf dem Zettel im Stall. Ob dieser Durchgang besser lief als der letzte, weiß am Ende niemand genau.
Futterverwertung und Effizienz rechnen Sie abends mit dem Taschenrechner nach — wenn überhaupt jemand dazu kommt.
Untersuchungstermine und Ergebnisse müssen belegbar sein. Das Blatt liegt im Ordner und nicht dort, wo die Herde geführt wird.
Legen Sie jede Herde als Legehennen oder Masthähnchen an, mit Einstallungsdatum und eingestallter Tierzahl. Abgeschlossene Durchgänge bleiben erhalten, sodass sich der laufende mit dem vorherigen vergleichen lässt statt mit einem Gefühl. Eine aktive Herde zählt dabei mit ihrer aktuellen Tierzahl – eingestallt abzüglich Verluste – in der Belegung ihres Stalls.

Aus Abgängen und Verlusten, Futter gesamt, Ø Gewicht und Alter in Tagen berechnet FarmManager die Futterverwertung (FCR) und die Effizienzkennzahl EPEF — aus dem, was Sie ohnehin erfassen. EPEF verrechnet dabei Überlebensrate, Ø Gewicht, Alter und Futterverwertung zu einer Vergleichszahl je Durchgang; das Wasser-Futter-Verhältnis und bei Legehennen die Legeleistung stehen als eigene Kennzahlen daneben.

Datum der letzten Untersuchung und das Ergebnis — negativ, positiv oder ausstehend — stehen an der Herde selbst. Damit ist der Nachweis dort, wo auch die Tiere geführt werden. Ein positives Ergebnis hebt sich dabei farblich von negativ und ausstehend ab, statt in einer langen Liste unterzugehen.

Die TAM-Meldung nach § 55 TAMG mit Tierzahl und Nutzungsart geht an HI-Tier, eine Nullmeldung ist ein Klick. Tierwohl-Kontrollen laufen wie bei Rind und Schwein. Eine Tierwohl-Kontrolle mit Handlungsbedarf markiert sich dabei selbst als maßnahmenpflichtig, statt erst bei der nächsten Durchsicht aufzufallen.

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