Pflanzpläne
Planen Sie Fruchtfolgen und Aussaattermine über mehrere Jahre – auf Basis der bisherigen Hauptkulturen jedes Felds. Das System berechnet passende Erntezeiträume automatisch.
Planen Sie Kulturen und Fruchtfolgen auf Basis Ihrer Daten – mit Live-Regelprüfung, Zwischenfrüchten, Erntedokumentation und EU-Konditionalität (GLÖZ).

Planen Sie Fruchtfolgen und Aussaattermine über mehrere Jahre – auf Basis der bisherigen Hauptkulturen jedes Felds. Das System berechnet passende Erntezeiträume automatisch.
Das Programm prüft beim Anlegen eines Pflanzplans, ob die geplante Kultur zur Vorfrucht passt. Bei zu kurzen Pausen erscheint eine Warnung. Wird dieselbe Kultur nach drei Anbauten in Folge noch einmal geplant, meldet das Programm automatisch einen Hinweis auf Monokultur. Die Regeln für Getreide, Mais, Raps, Zuckerrüben, Sonnenblumen, Kartoffeln und Leguminosen (Hülsenfrüchte) sind fest hinterlegt. Eigene Regeln können Sie nicht ergänzen.
Markieren Sie einen Plan als Zwischenfrucht. Sie wählen den Zwischenfrucht-Typ und die Beendigungsart (Abfrieren, Mulchen oder Einarbeiten). Zwischenfrüchte werden in der Fruchtfolge-Kette übersprungen. In der GLÖZ-7-Bewertung des Betriebs zählt eine Zwischenfrucht des laufenden Jahres als Fruchtwechsel. Für die Düngebedarfsermittlung wählen Sie die Zwischenfrucht am Eintrag der Düngebedarfsermittlung selbst aus. Aus dem Pflanzplan wird sie nicht übernommen.
Erfassen Sie nach der Saison die tatsächliche Erntemenge, das Erntedatum, die Qualität und den Wassergehalt. Der Ertrag pro Hektar wird automatisch berechnet und je Erntejahr in der 3D-Zeitachse der Fruchtfolge gezeigt.
Für jeden Anbauplan zeigt FarmManager den Deckungsbeitrag. Das ist der Erlös abzüglich der erfassten Kosten der Feldarbeiten. Als Erlös zählen die realisierten Verkäufe aus dem Lager, oder Erntemenge mal Verkaufspreis. Die Kosten sind gegliedert nach Saat, Bodenbearbeitung, Düngung, Pflanzenschutz, Ernte und Sonstigem. Angezeigt wird das in Euro und je Hektar. Eine Rangliste aller Felder des laufenden Erntejahres mit Betriebssumme steht in der Feldliste bereit. Es ist eine beratende Kennzahl für Ihre Entscheidungen und kein Buchungsbeleg. Berücksichtigt werden nur Kosten, die Sie an Feldarbeiten erfasst haben.
Behalten Sie die Anforderungen der EU-Konditionalität (GLÖZ – guter landwirtschaftlicher und ökologischer Zustand) im Blick und dokumentieren Sie die Einhaltung pro Fläche. Das Programm prüft jedes Feld gegen die GLÖZ-Standards 1, 2, 3, 4, 5/6, 7, 8 und 9. Probleme werden direkt am Feld angezeigt – und für den ganzen Betrieb in einer Übersicht. Die Farbe zeigt, wie dringend es ist (Info oder Warnung). Jeder Befund nennt den Standard und den Grund, zum Beispiel ein fehlender Pufferstreifen, ein Feld ohne Bodenbedeckung oder ein Acker mit zu wenigen verschiedenen Kulturen in den letzten drei Jahren.
Zum Stichtag, standardmäßig dem 15. Mai, legt das Programm automatisch einen Jahresstand des GLÖZ-Profils jedes Felds an – ein Datensatz je Feld und Jahr. Er kann in FarmManager nur angelegt und gelesen werden. Sie können ihn dort nicht bearbeiten oder löschen. Wählen Sie zwei Jahre aus und sehen Sie pro Feld, was sich geändert hat – bei allen 13 Merkmalen. Geänderte Werte werden farbig hervorgehoben. So können Sie nachvollziehen, wie sich ein Feld entwickelt hat.
Je Fläche zeigt eine Säule die Erntejahre als Segmente samt Zwischenfrucht-Bändern – bis zu 15 Jahre zurück als wählbares Fenster. Jedes Hauptsegment wird gegen die Fruchtfolge-Regeln geprüft, und Verstöße werden in der Zeitachse sichtbar gemacht.
Eine Betriebskarte fasst das Gesamturteil zur Konditionalität (GLÖZ) samt Zahl der Schläge mit Befunden zusammen. Die Standards GLÖZ 1 (Dauergrünland), GLÖZ 7 (Fruchtwechsel) und GLÖZ 8 (nichtproduktive Flächen) werden je als eigene Ampel mit Betriebs-Urteil geführt. Bei GLÖZ 1 vergleicht FarmManager den Anteil an Dauergrünland mit dem Referenzanteil (Basisjahr 2018), den Sie hinterlegen. Ohne Referenz beobachtet FarmManager nur. GLÖZ 7 nimmt Öko-Betriebe und Betriebe mit weniger als 10 ha Ackerland aus. Der Mindestanteil nichtproduktiver Fläche nach GLÖZ 8 gilt derzeit als freiwillig. Der Dialog „Konditionalität-Status“ zeigt Anteile, Ausnahmen und die Befunde aller Schläge.
Legen Sie wiederverwendbare Pläne für Kulturen und Zwischenfrüchte als Vorlage an (Kultur, Status, Typ der Zwischenfrucht, Art der Beendigung). Beim Anlegen eines neuen Pflanzplans übernehmen Sie die Vorlage. Schlag, Aussaat-Datum, Erntedatum und Ernte-Ergebnis werden nicht übernommen.
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